SU
Aufzug Brühlsche Terrasse, Vorbereich mit hinterleuchtetem Glas

09

Aufzug Brühlsche Terrasse

Ort
Dresden, Ständehaus
Jahr
2018
Typologie
Innenraum
Status
Fertiggestellt

Die Brühlsche Terrasse soll auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität uneingeschränkt zugänglich sein. Zur Überwindung des Höhenunterschieds von sechs Metern zwischen Schlossplatz und Terrasse wurde in das historische Ständehaus ein rollstuhlgerechter Aufzug integriert, der zugleich die Eingangsebene des Oberlandesgerichts erschließt. Auf der Ebene Schlossplatz wurde ein Nebeneingang umgebaut, auf der Ebene Brühlsche Terrasse eine neue Öffnung in der Fassade hergestellt.

Zugang auf Ebene Schlossplatz
Ebene Schlossplatz, Nebeneingang
Aufzugsvorbereich, Ebene Brühlsche Terrasse

Der Aufzug ist öffentlich zugänglich und wird ohne Aufsicht betrieben. Um Vandalismus vorzubeugen und ein hohes Sicherheitsgefühl zu vermitteln, wird mit Licht gearbeitet: Die vollständig verglasten Wände und Decken der Vorbereiche sind hinterleuchtet. Licht- und Präsenzsensoren regeln die Beleuchtungsstärke beim Annähern hoch. So bleibt der Betrieb energiesparend und eine Überstrahlung des denkmalpflegerisch sensiblen Bereichs wird vermieden.

Detail der adaptiven Hinterleuchtung
Adaptive Hinterleuchtung
Glaswand im Vorbereich
Vorbereich, Verglasung

Neue Öffnung in der Fassade
Ebene Brühlsche Terrasse
Bauherr
Freistaat Sachsen, SIB
Ort
Ständehaus, Oberlandesgericht Dresden
Bauzeit
2018
Fotografie
Schulz + Uhlemann Architekten

Nächstes Projekt

Residenz 07 — Platzhalterabbildung

Residenz 07

Meißen 2021